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Lieber mit dem alten Partner etwas Neues, als mit einem neuen Partner wieder das Alte!

Wenn Sex zum Problem in der Ehe wird

Wege zur erfüllten Sexualität
Sexuelle Unzufriedenheit ist der zweithäufigste Scheidungsgrund. Dabei ist sie doch ein besonderes Geschenk, das zwei Liebende miteinander teilen und das ihnen Nähe, Freude, Hingabe, Genuss und Entspannung bringen kann, statt sich deswegen zu trennen. Der amerikanische Sexualtherapeut Dr. Andrew Stanway setzt seit über 25 Jahren Tantra erfolgreich in der Paararbeit ein.
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Massage für Liebende
Manche Paare verzichten im Alltag leider fast ganz auf Berührungen, Streicheleinheiten und gegenseitige Massagen. Jedoch ist der Wunsch nach Berührung uns allen angeboren. Schon als Neugeborenes sehnen wir uns nach Streicheleinheiten, die uns das Gefühl von Geborgenheit vermittelt und Ur-Vertrauen entstehen lässt.
Erlernen Sie die Kunst der tantrischen Massage in einem Tagesworkshop für Zwei.
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Fortbildung in Liebe & Sexualität (nicht nur) für Beraterinnen und Berater:
"Sexualität in der Paarbeziehung"
Diese Fortbildung bietet eine neue Sichtweise auf den Zusammenhang von Liebe und Erotik. Sie ist konzipiert für Berater/-Innen, die sich und dem eigenen Partner etwas Gutes tun wollen und zugleich das Spektrum des eigenen Beratungsangebotes erweitern möchten, um ratsuchende Paare in Fragen zur partnerschaflichen Sexualität kompetent zu begleiten.
Beginn: 20.05.2009
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Wie kommt es, dass nach anfänglich starker sexueller Anziehung mit der Zeit Routine, Unlust, Langeweile und Vermeidung entsteht?

Sexualität ist aus unterschiedlichen Gründen der wohl störanfälligste Bereich in einer Ehe und viele Paare kennen das Phänomen, dass nach anfänglich starker sexueller Anziehung mit der Zeit das Interesse und Verlangen abnimmt. Die konkreten Ursachen und Hintergründe sind oftmals vielschichtig und komplex. Ich möchte an dieser Stelle kurz auf einige mögliche Ursachenquellen hinweisen.

Ursachenquelle: Gewöhnung

Dies hat zum Teil damit zu tun, dass man glaubt, einander auch in sexueller Hinsicht umfassend zu kennen, somit die Entdeckerfreude nachlässt und dann sexuell eine Vereinbarung des „kleinsten gemeinsamen Nenners“ als ungeschriebene Regel gelebt wird – mit Langeweile als Folge.

Auch wird das sexuelle Spektrum oft recht drastisch auf rein zielführende Stimulationen verkürzt: Alles, was nicht sicher zu einem Höhepunkt führt, wird zunehmend weggelassen. Routine und Vermeidung setzt ein, Gefühle echter Anziehung und Nähe werden weniger.

Ursachenquelle: Vorerfahrungen

Prägungen, unbewusste Blockaden, mediale Meinungsbeeinflussung, Orgasmusfixierung, Leistungsdenken, Schauspielerei, Selbstwert- und Versagensängste… auf diese und andere Aspekte ist die Vermeidung von Sexualität, z. B. in Form der Unlust, eine nachvollziehbare Reaktion eines oder beider Partner.

Ursachenquelle: Mangelempfinden

Dennoch, auch wenn die Vermeidungsreaktion nachvollziehbar ist, so bleibt trotz allem bei vielen Menschen der Wunsch nach intimer Nähe und sexuellem Erleben bestehen. Im Gesamtkontext betrachtet, erscheint somit auch eine, die Ehe stark belastende, sexuelle Außenbeziehung in einem anderen Licht: Sie macht deutlich, dass ein wesentliches Beziehungsbedürfnis (zumindest für einen der Partner) einen anhaltenden Mangel erlebt.

Dieses „ungelebte Dritte“ wird – wenn innerpartnerschaftliche Lösungsversuche erfolglos bleiben – dann reaktiv im Außen gelebt. So betrachtet, wird deutlich, dass es hier im Kern um den Beitrag/Nicht-Beitrag beider Partner zum Gelingen/Misslingen der Beziehung geht und nicht um das Muster des Betrügers/des Betrogenen.

Wenn es einem Paar gelingt, dies anzuerkennen und es die gemeinsame Verantwortung für das Gelingen der Ehe auch in der Sexualität übernimmt, öffnet sich durch bewusstes Denken/Handeln der Weg zur Versöhnung und Entwicklung.

Ursachenquelle: Dysbalance Partner- und Elternrolle

Viele junge Eltern erleben, dass sich durch die Erweiterung der Paarbeziehung um die Elternrolle das partnerschaftliche Miteinander in Alltag, Liebe und Sexualität massiv verändert. Für den Bestand der Beziehung gilt es miteinander diese Veränderungen bewusst als Entwicklungs-Herausforderung zu verstehen, dabei Bisheriges kritisch zu hinterfragen, Neues erwartungsfrei zu erforschen und „Das-als-positiv-Erkannte“ in die Partnerschaft zu integrieren.

©2008 . Liebe gestalten . partnerschule-west.de . Winfried Fuchs . Impressum . Weiterempfehlen . aktualisiert am 06.03.2009