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Partnerschule-West: Beziehung kompetent im Alltag gestalten lernen, damit Partnerschaft gelingt.

Partnerschule®: Verfahren & Ziele

Partnerschule?
Warum dieser Begriff, fragen Sie sich vielleicht. Viele ratsuchende Paare scheuen die Identifikation mit dem Begriff "Therapie". Therapie wird privat ja zumeist im Zusammenhang mit Krankheit verstanden und erscheint somit Vielen unpassend. Schließlich ist es das Miteinander im Alltag, was nicht funktioniert und sich verändern soll. Genau darum geht es in der Partnerschule: Sie vermittelt die Kompetenz, damit Beziehung im Alltag gelingt und Liebe bewusst gestaltet werden kann.
Erinnern Sie sich noch an Ihre Fahrschulzeit? Bestimmt. Wie war das damals? Nun, Sie haben sich Schritt-für-Schritt das theoretische und praktische Wissen angeignet, geübt und verinnerlicht, bis Sie schließlich Ihre Lizenz - den Führerschein in Händen hielten. Maßgeblich war Ihr Fahrlehrer - ihr Coach - an diesem Erfolg beteiligt. Er hat Ihnen all die vielen Dinge, die Sie dazu Wissen und Können müssen, vermittelt - er hat Sie gecoacht!
"Partnerschule" können Sie durchaus in diesem Sinne verstehen und ich bin Ihr Coach im Beziehungsverkehr.
Als Sie damals mit der Fahrschule begonnen haben, wurde Ihnen Stück für Stück das Geheimnis der sicheren Teilnahme am Strassen-verkehr mit einem Auto vermittelt. Partnerschule vermittelt Ihnen das Wissen langjährig glücklicher Paare für Ihre sichere Teilnahme am Beziehungsverkehr.
Heute fahren Sie mit Ihrem Auto sicher von A nach B und haben die vielen Vorgänge, die das Autofahren ausma-chen, so tief verinnerlicht, dass sie scheinbar automa-tisch, wie von selbst ablaufen - oder denken Sie noch nach, wenn Sie einen Gang einlegen? Sicher nicht! Autofahren ist eine erlernte und trainierte Fähigkeit.
Partnerschule ist genau so: Hier müssen Sie noch nichts wissen. Sie sollen sich ausprobieren und können aus Fehlern lernen. Sie erlernen Fertigkeiten für die sichere Teilnahme am Beziehungs-verkehr, üben und verfeinern diese, bis sie automatisch ablaufen - wie bei einem Klavierspieler, der sein Instrument beherrrscht.
Eine Beziehung dauerhaft glücklich zu gestalten ist eine erlernbare und trainierte Fähigkeit, bei denen Ihnen Partnerschule mit Rat und Tat zur Seite steht.


Paargruppe
Zielgruppe der Partnerschule-Paargruppe sind alle Menschen, die in Ihrer Partnerschaft nicht glücklich sind, die am Rand einer möglichen Trennung stehen oder aber Angst haben, dass sie sich als Paar verlieren und ihre Beziehung daran irgendwann zerbrechen könnte und dem vorbeugen möchten.
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Mit welchen Themen kommen Paare ins Coaching?
Die Bandbreite der Themen ist recht groß und immer paar-individuell. Jedoch sind bestimmte Problemgruppen typisch:
- Kommunikation/Interaktion
- Wertesystem-Konflikte
- Fehlende Zuwendung
- Sexuelle Unzufriedenheit
- Autonomie & Bindung
- Familienleben
- Kindererziehung
- Krankheit
- Machtkämpfe
- Aussenbeziehungen
- Eifersucht




Zeit für Sinnlichkeit
Das Selbstlernprogramm „Zeit für Sinnlichkeit“ eröffnet Ihnen einen Weg zu einer präsenten Liebe und eine Neuorientierung in der Erotik. Der Weg führt vom Kopf in den Körper, vom "Tun" zum "Sein", vom "Denken" zum "Fühlen" und verbindet die geistigen, seelischen und körperlichen Aspekte der Liebe, zu einem neuen harmonischen Ganzen.
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Intensiv-Wochenende
Oft sind es die unbewussten Interaktions- und Kommunikationsmuster, die zwischen Partnern Distanz und anhaltend negative Emotionalität erzeugen können.
An diesem Intensiv-Wochenende lernen Sie Ihre Wünsche, Gedanken und Gefühle klarer einander mitzuteilen. Sie entdecken Wege, einander bewusster zuzuhören und Ihre unterschiedlichen Sichtweisen zu verstehen.
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Love-Basics
Wie kann man einander im Alltag Zuneigung und Liebe zeigen?
Welches Verhalten ist förder-lich für die Liebe?
Was sollten Sie besser lassen, wenn Ihnen an Ihrem Partner und der Beziehung liegt?
Impulse hier in den
Love Basics.


Workshop für 2
Sie wollen etwas für Ihre Beziehung tun, aber haben nicht die zeitliche Möglichkeit an der Paargruppe oder dem Intensiv-Wochenende teilzunehmen? Oder Sie stehen im öffentlichen Leben und möchten deshalb nicht in einer Gruppe Ihre partnerschaftlichen Problemthemen bearbeiten?
Dann ist ein Workshop für Zwei die Alternative!
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Angesichts des hohen Stellenwertes, den die meisten Menschen einer Liebesbeziehung zuordnen und der positiven Auswirkungen, die das Gelingen einer Partnerschaft auf die psychische/physische Balance der Partner und ihrer Kinder hat, vermittelt Partnerschule vielfältige Kom-petenzen, die es beiden Partnern ermöglicht, ihr bestehendes System Partnerschaft / Familie künftig als gewinnbringende Gemeinschaft - womit weniger der finanzielle Aspekt gemeint ist - für alle Beteiligten zufrieden im Alltag zu gestalten.

Der systemisch-integrative Leitgedanke der Partnerschule ist die Einsicht, dass sowohl der Einzelne das System Partnerschaft/Familie beeinflusst, aber auch als Einzelner vom System beeinflusst wird.

Anders ausgedrückt: Funktioniert das Miteinander im Alltag, geht es auch den Partnern/den Kindern gut bzw. geht es den Partnern/Kindern gut, tragen sie zum Gelingen des Alltag-Miteinanders positiv bei.

In der Partnerschule hat dabei die persönliche Souveränität des Einzelnen eine zentrale Bedeutung. Die Autonomie des Einzelnen ist hier grundsätzlich an Verantwortung für das "Wir" gebunden. Diese Haltung nimmt den Partner ernst, sein Denken, seine Gefühle, seine Freiheit und Selbstbestimmung und wird den Partner nicht manipulieren. Dieses Treuekonzept wird durch partnerschaftliche Werte mit Leben erfüllt:

  • Selbstbestimmung und Selbstverantwortung

  • Achtung vor der Würde und Integrität des Partners

  • Entwicklung des psychischen und physischen Wohlbefindens

  • Balance des sozialen partnerschaftlichen Gefüges

Das Verfahren Partnerschule grenzt sich somit klar von ideologischen Verschmelzungsideen - wie sie in krpytoreligiöen, esoterischen und pseudowissenschaftlichen "Paartherapie"-Modellen oft vorhanden sind und denen es allen an einer empirischen wissenschaftlich orientierten Überprüfung fehlt - für ein Zusammenleben als Paar ab.

Auf der Grundlage der Wirkfaktoren innerhalb langjährig glücklicher Paarbeziehungen fördert Partnerschule die individuellen Kompetenzen, die für eine sinn-erfüllte Gestaltung einer lebendigen Partnerschaft notwendig sind. Diese erweiterte Beziehungskompetenz ermöglicht dann, die eigene Partnerschaftssituation und vorhandene Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und gemeinsam tragfähige Lösungen zur Verbesserung der empfundenen Beziehungsqualität zu entwickeln, diese im Alltag zu erproben und dauerhaft zu integrieren.


Basis des Verfahrens Partnerschule

Folgende Grundannahmen bilden die Basis der wachstumsorientierten Paar-Arbeit innerhalb der Partnerschule:

  • Menschen möchten dauerhaft Zufriedenheit und Wohlbefinden in ihrer Partnerschaft erfahren und schenken.

  • Sie möchten verstehen, warum sie selbst und ihr Partner sich so verhalten, wie sie sich verhalten.

  • Sie möchten erkennen, wie Partnerschaft funktioniert und was beide Partner zum Gelingen der Beziehung beitragen müssen.

  • Sie möchten sich zu dem Menschen weiterentwickeln, der sie wirklich sind und ihre individuellen Potenziale entfalten.

  • Sie möchten eine Familie gründen und ihre Kindern gut erziehen, ihnen Orientierung geben und wesentliche Werte vermitteln.

  • Sie wollen als Paar auf Dauer zusammen bleiben und ihre Liebe zueinander bewusst gestalten.

Auf Grund der Bedeutung, die das Verfahren Partnerschule für das konstruktive Miteinander in Ehe und Familie hat, wurde es im Jahr 2000 als Modellprojekt im Rahmen der Aktion des Familienministeriums zur Gewaltprävention gewürdigt.


Verfahren

Partnerschule verknüpft die Vorteile der Einzelarbeit im Partnerschafts-coaching mit den Vorteilen der Beratung und Arbeit in der Paargruppe. Paargespräche, Einzelgespräche, Workshops zu Zweit und Paargruppen mit maximal 7 Paaren (gelegentlich auch Einzelpersonen, deren Partner eine Teilnahme ablehnt) bieten zusammen eine umfassende Unter-stützung für ratsuchende Paare.

Die Kombination dieser Beratungsformen verdeutlicht das Ablaufmodell:

Erstgespräch

1

- Darstellung der partnerschaftlichen Situation
- Konkretisierung des Beratungsanliegens / des Zieles
- Befindlichkeits-CheckUp I
- Erläuterung des Verfahrens Partnerschule
- beraterseitige Intervention

Kontext von Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft

2

- Beziehungsgeschichte
- Lebensorganisation
- partnerschaftliche Interaktion
- Bindungserfahrungen
- beraterseitige Intervention

Partnerschaftscoachinig
(Paar- evtl. Einzelgespräche)

Partnerschule
(Kurse/Workshops zu Zweit)

3


Ressourcenorientiertes Coaching zur Klärung und Überwindung von Konflikten bzw. krisenhaft erlebten Phasen der Partnerschaft; entsprechend des genannten Beratungsanliegens und Kontextes.

Erweiterung der Beziehungs-kompetenz durch paarbe-zogene und individuell fördende Interventionen.

Erprobung und Integration beziehungsfördender Alter-nativen in den partnerschaft-lichen Alltag.

Coaching-Infos hier


Kursmodule Level 1 bis 5 - Inhalte (exemplarisch):

- Standortbestimmung
- Individuelle Potenziale
- Selbstwert und Respekt
- individuelle Bindungsmodelle
- Liebes-Grundbedürfnisse
- Verkehrsregeln Beziehung
- Kommunikation/Interaktion
- Gefühle und Emotionen
- Notfallkoffer für Konflikte
- Geben und Nehmen
- Autonomie und Bindung
- Paar-Alltag gestalten
- Liebe und Erotik
- Sinn der eigenen Ehe
- partnerschaftliche Ziele

Details Kurs-Module hier

Abschluss

4

- Reflektion, Würdigung und Sicherung des Erreichten
- Befindlichkeits-CheckUp II
- Terminierung des FollowUp-Gespräches

FollowUp-Gespräch

5

- ca. ½ Jahr nach Abschluss
- Aktuelle Partnerschaftssituation
- Befindlichkeits-CheckUp III
- Entscheidung über evtl. neuen Coachingwunsch

Die Effektivität und Effizienz des Verfahrens wurde in wissenschaftlichen Studien deutlich. Mehr darüber erfahren Sie hier: Wirksamkeit

Details zum Verfahren Partnerschule in dem Buch von Dr. phil. Rudolf Sanders: Beziehungsprobleme verstehen - Partnerschaft lernen, erschienen 2006 im Junfermann-Verlag.


Beziehungsqualitäten

Eine dauerhafte, lebendige und sinnerfüllte Partnerschaft basiert auf bestimmten Qualitäten die es den Partnern ermöglicht, ihre Beziehung emotional intelligent zu gestalten.

Die im Rahmen der Partnerschule vermittelten Qualitäten versetzen die Partner in die Lage, ihren gemeinsamen Sinn dieser Partnerschaft zu definieren, ihn mit Leben zu füllen und sie im Alltag
zu gestalten.


Ziele

Die zentralen Ziele der Partnerschule sind:

  • Erweiterung der Beziehungskompetenz

  • Förderung der Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit

  • Veränderung von Konfliktschemata

  • Bewältigung von Beziehungskrisen

  • Gestaltung der Partnerschaft im Kontext von Autonomie und Bindung

  • Erhöhung der Beziehungsqualität in Liebe und Sexualität

  • Entwicklung eines wertschätzenden und konstruktiven Paar-Seins

Falls es doch zu einer Trennung oder Scheidung kommt, sollen die früheren Partner so viel partnerschaftliches Miteinanderumgehen gelernt haben, dass sie als Eltern (sofern es Kinder in der Beziehung gibt) gut kooperieren können und im Rahmen einer Trennungsbegleitung die bewusste und friedvolle Trennung vereinbaren, um so ihre indivi-duelle Weiterentwicklung weitgehend frei und möglichst unbelastet zu ermöglichen.


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